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Rom, die ewige Stadt
4 Tage im April 2003

Im April 2003 bin ich mit meinen ehemaligen Lehrjahrskollegen zu einem 4-Tages-Trip nach Rom aufgebrochen. Als Transportmittel hatten wir uns für den Nachtzug München-Rom entschieden, mal was anderes. Vorteil: Man verliert keine Zeit (eben Nachtfahrt). Allerdings darf man auch keinen allzu großen Komfort erwarten. Die Fahrt dauert etwas über 16 Stunden und man ist gut beraten, seinen Platz zu reservieren. Aber sonst eine echte Erfahrung.

Nachdem wir nun also morgens gegen 8.30Uhr im Hauptbahnhof von Rom (Termini) angekommen waren, machten wir uns umgehend auf den Weg zum Hotel, welches nur etwa 500m entfernt war. Dort konnten wir auch sofort ein Zimmer beziehen. Duschen, umziehen, und schon ging’s los. Die zentrale Lage unseres Hotels war ideal, da sämtliche Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar waren (Ausnahme: Der Vatikan haben wir mit der U-Bahn besucht). 

Zunächst mal einige Daten: 

Rom, die ewige Stadt 

  • 753 v. Chr. Gründung Roms
  • 3 Jhd. v. Chr. bis ca. 5 Jhd. n. Chr. Kaiserreich
  • 1417 Rom wird endgültig Papstresidenz (Vatikan), Zeit von Michelangelo, Raffael u. a.
  • 1871 Rom wird Hauptstadt des Königreich Italien
  • 1929 Der Vatikan wird souveräner Staat (Lateranverträge)
  • 1946 Italien wird zur Republik, Rom wird Hauptstadt

So, jetzt zu unseren Besichtigungen: Colosseum, Forum Romanum, die Trajansmärkte, das Kapitol, das Pantheon, die Piazza Venezia, der Trevibrunnen, der Vatikan und vieles vieles mehr, das alles ist in weniger als 30min zu Fuß (!) erreichbar. Entsprechend sind die 4 Tage ausgefüllt gewesen. Und abends noch essen gehen (und trinken), viel Zeit für Müßiggang bleibt da nicht.

Rom ist eine faszinierende Stadt mit enorm viel Sehenswürdigkeiten, die teilweise noch sehr gut erhalten sind. Das Preisniveau ist durchaus mit Deutschland vergleichbar (Ausnahme: die Getränkepreise schwanken erstaunlich, nach oben gibt es anscheinend keine Grenzen), die Römer sind durchweg freundlich und sehen alle sehr gut aus.

Noch was zum Verkehr: Ampeln haben nur „Empfehlungscharakter“,  wirklich daran halten tut sich eigentlich keiner (auch nicht die Fußgänger). Besonderes Augenmerk sollte immer den unzähligen Rollerfahren gelten, für die gelten nämlich überhaupt keine Regeln ..... 

Hier nun einige Bilder mit Erläuterungen (Achtung: die Anschaffung eines Reiseführers ist absolut zu empfehlen, da ich hier nur sehr kurz auf die Einzelheiten eingehen kann. Eine vollständige Beschreibung und Erläuterung würde mich wochenlang beschäftigen, soviel gäbe es zu berichten)

Unser Abteil im Nachtzug (für 6 Personen). Eng. Der Vorteil: Man friert nicht!

Forum Romanum. Hier beginnt wahrscheinlich die Geschichte des antiken Roms. Mittelpunkt des politischen, bürgerlichen, wirtschaftlichen und des kulturellen Lebens. Heute ein archäologischer Park mit Ruinen aus allen Epochen des römischen Imperiums. Für die Besichtigung müssen mehrere Stunden (!) eingeplant werden.

Forum Romanum

Der Palatin-Hügel beim Forum Romanum. Auf diesem Hügel wurde der Legende nach Rom gegründet. Hier stehen die Ruinen der Kaiserpaläste, er war Wohn- und Regierungssitz und ist damit ein steinernes Lehrbuch der römischen Geschichte. Von hier auch Sicht auf den Circus Maximus, hier wurden die Wagenrennen abgehalten. Fassungsvermögen: 250.000 Menschen. Auf dem Bild: Das Hippodromus Palatii

Forum Romanum: Links Tempel des Antonius Pius und der Faustina, Rechts Tempel des Romulus und SS. Cosma e Damiano

Das Colosseum. Wohl eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Roms. Das Amphitheater (in dem übrigens niemals Christen hingerichtet wurden) fasste wohl zwischen 50.000 und 70.000 Zuschauer und konnte im Sommer mit einem Sonnensegel überdacht werden. Hier fanden die Gladiatorenkämpfe (Nur sehr wenige, man schätzt etwa 3%, der Gladiatoren überlebten die Kämpfe) statt. Teilweise wurden im Laufe von einigen Tagen Tausende (!) von Gladiatoren bei den „Spielen“ getötet.

Das Colosseum, Innenansicht

Reiterstatue des römischen Kaisers Marc Aurel auf dem Kapitol (einziges erhaltenes Monument, da alle heidnischen Statuen von der katholischen Kirche zerstört wurden. Man hielt dieses Monument für den christlichen Kaiser Konstantin, deshalb blieb es erhalten)

Kaiserforum mit Trajansmärkten (erstes antikes Einkaufszentrum) gegenüber dem Forum Romanum gelegen

Spanische Treppe. Leider aufgrund der Menschenmenge nur wenig zu sehen. Im Hintergrund die Kirche S. Trinita die Monti

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Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2008

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